Neuigkeiten aus Bretonien

Belfort schließt sich dem Reichsverband an!

Drachenlande im Juli des Jahres 1219

Prinz Basil Freydinand du Renard, auch bekannt als vormals Bregonath Fuchsblut, ehemaliger Bischof der Kreuzkirche Bretoniens gliedert sein Reich an der südlichen Grenze zu Bretonien dem Bretonischen Reichsverband an und leistet dem König in Vertretung durch Lordkonsulin Katalina de Montfort-Bigot vor Zeugen den Vasalleneid.

Die bahianische Provinz ist nunmehr Teil von Bretonien.

Das Wehrbereichskommando informiert.

Grand Champagne' im Mai des Jahres 1219

Das Wehrbereichskommando Grand Champange ist erfreut, der bretonischen Oberheerführung in Neu York vermelden zu können, dass im Frontabschnitt “Zentral-Lascarde” (befindlich zwischen der Feste Lascarde im Westen und Fort Brick im Osten) unter Kontrolle gebracht wurde. Dem kombinierten Schlachtverband aus heimischen Truppen und angegliederten Bannern Verbündeter Reiche ist es gelungen, unter brillianter strategischer Leistung von Elias von Eschenweiler, alle Orkhorden aus dem Bereich hinter die südliche Grenze zu vertreiben.

Leider hat dieser Erfolg einen hohen Tribut gefordert. Eine Einheit Orkenspießer um Marvin von Westerhold wurde vollständig aufgerieben. Dem Baron ist es jedoch unter schwersten Verletzungen gelungen, sich zum Frontlager zurückzuziehen. Ebenfalls mussten folgende Einheiten schwere Verluste hinnehmen:
-Das Garderegiment “Richard of York”, geführt von Lordsires Heinrich von Reims
-die “Fils de l’immensité aus Bouillon
-die Schwarzrotte aus Evais-Monis, geführt von Hauptmann Sorber
-die Fäuste von Travaillon, geführt von Captisse Vinaigrette
-die Oiseaux de Potnce, eine Schwarzmantelrotte aus Colosse

Desweiteren musste die Heerführung besorgt feststellen, dass größere Orkhorden Bretonien in Richtung Orkenstein verlassen haben und dass sich andere Orkhorden zwar in die Berge zurückgezogen haben aber eben nicht vernichtet wurden und somit weiterhin eine Gefahr darstellen.

Das Wehrbereichskommando dankt allen Familien der auf dem Feld der Ehre zurückgebliebenen Landsknechte für ihr großes Opfer und bemüht sich darum, dass die Reichskanzlei die Hinterbliebenenrenten zügig auszahlt.

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Zufälliges aus Bretonien

Lady Corva Novis von Westerhold, Gräfin von Ervais-Monis
und Baronin von Westerhold

Lady Corva ist - neben Ihrer Tochter - die einzige lebende Nachfahrin des altfränkischen Adelsgeschlechts de Ervais-Monis. Ihre Mutter Iseult Yvette de Ervais-Monis hatte die Familie als junge Frau heimlich und unter ungeklärten Umständen verlassen. Fortan führte sie gemeinsam mit ihrem Mann, der wohl den Namen Pirol Natock trug und über den nahezu nichts bekannt ist, ein vermeintlich bürgerliches Leben in der Fremde, wo sie auch die kleine Corva zur Welt brachte. Die Natocks lebten abgeschieden, aber glücklich als kleine „bürgerliche“ Familie zusammen. Allerdings verstarben Corvas Eltern als sie erst sieben Jahre alt war.

Corva war von dem Tag an auf sich allein gestellt - über ihre wahre bretonische Herkunft wusste sie selbst gar nichts. Sie schlug sich durch, lernte das Handwerk der Hebamme und reiste viel durch die Lande, immer auf der Suche nach Heimat. Gemeinsam mit ihrem alten Freund Khelex Mefezahl lernte sie ihren heutigen Ehemann Baron Marvin von Westerhold und einige seiner Gefährten kennen und schloss sich ihnen als Reisegefährtin an. Anfangs verdingte sie sich unter ihnen als Heilerin und verliebte sich schnell in den stattlichen Mann.

Heirat mit Marvin von Westerhold
Im Jahr 1209 heiratete Corva Baron Marvin von Westerhold, ein kleiner Skandal - immerhin hatte sich der Baron eine vermeintlich bürgerliche Frau erwählt. Und das auch noch aus Liebe. An seiner Seite lernte Corva immer mehr das Leben einer Minor Lady kennen und fügte sich mit der Zeit ganz natürlich in die adlige Gesellschaft ein. Zugleich reiste sie viel mit ihrem Gatten und in Begleitung ihrer Westerholder Gefährten, aber auch zusammen mit ihren bretonischen Freunden und Verbündeten durch die Mittellande.

Lady Katalina Alinor Bigot, Gräfin von Montfort, hegte irgendwann Zweifel an Corvas niederer Herkunft. Immer wieder gab es Hinweise, dass Corva enger mit Bretonien verbunden sein musste als bislang angenommen. Nachforschungen ihrer Freundin Katalina ergaben, dass Corva tatsächlich dem altfränkischen Adelsgeschlecht Ervais-Monis im Zentrum Bretoniens entstammte und ihre Tante Violene Bernadette de Ervais-Monis zusammen mit ihrem Ehemann Aethelwold of Kentham die Grafschaft führte - endlich hatte Corva Familie gefunden.

Befreiung der Grafschaft Monis von den Orken
Doch noch bevor sie zu ihrer Familie reisen konnte, erreichte sie im Jahr 1215 die traurige Nachricht des Königs, dass ihre Tante und ihr Onkel, sowie deren drei Kinder Madite, Brigitte und Geoffrey bei der Verteidigung der Grafschaft gegen die in Ervais-Monis wütenden Orken getötet worden waren. Der König forderte Corva daraufhin auf, ihr Erbe anzutreten und die Grafschaft Monis von den Orken zu befreien.
Sie rief noch im selben Monat ihre Freunde und Verbündeten zur Hilfe - und es kamen zahlreiche: allen voran Westerhold, die Reginaldiner, die Viajeros, aber auch Dros Rock, Yddland, die Schwarzrotte, Darkenhowe, Tirdan und Schwingenstein. Mit ihrer Hilfe und unter einem hohen Blutzoll gelang es schließlich, die Orken allesamt niederzustrecken und Ervais-Monis zu befreien. Als Dank dafür erkannte König Richard Lady Corva den Titel der Gräfin an und übergab ihr ihre Grafschaft.

Entdeckung der Quelle der Herrin vom See in Ervais-Monis
Während der Befreiung Ervais-Monis entdeckten die Anwesenden auch die Quelle der Herrin vom See im Wald nahe der Burg Ervais. Sie reinigten sie von den Verschmutzungen und Verwüstungen durch die Orken - seither entspringt in Ervais-Monis die einzige Quelle mit dem Wasser der Herrin vom See.
Im Jahr 1216 erschien in Jarlow eine Hohepriesterin der Herrin vom See. Sie übertrug Corva eine weitere Aufgabe: Fortan sollte sie die Hüterin der Quelle der Herrin vom See in Ervais-Monis sein. Sie sollte die Quelle beschützen und sich darum kümmern, allen Gläubigen einen Zugang zu der Quelle zu ermöglichen. So entstand der heutige Pilgerweg durch Ervais-Monis zur Quelle der Herrin vom See.

Kloster de la Bonne Mere im Aufbau
Seit Sommer 1218 widmet sich Corva zusammen mit ihrem Ersten Ritter Mandred de Modeste intensiv dem Aufbau eines Klosters zu Ehren der Herrin vom See und St. Reginals in Ervais-Monis. Die Grundrisse sind erstellt, Eric Jolie Bastard de Bouillon soll der Vorsteher des Klosters werden. Der Grundsteinlegung steht nichts mehr im Wege … sollte man meinen.

Chevalier Hector Corentin Vexinois de Morel (Der weiße Elefant)

Hector stammt aus dem Herzogtum Vexin. Das Land der Familie Morel liegt im Fief Beuvalle am südlichen Rand des Herzogtums. Dies Land liegt inmitten des verzauberten Waldes (Forêt Ensorcelé).
Die Wurzeln der Familie Morel liegen allerdings nicht im Vexin. Seine Urahnen sind vor langer Zeit aus südlichen Gefilden in den Beauvalle gekommen. Die genaue Herkunft ist allerdings in Vergessenheit geraten. Nur das ungewöhnliche Familienwappen verrät noch den südlichen Ursprung.
Viele halten Hector für einen Lebemann und Pfeffersack.
Aber als Dienstritter des Herzogs  Jehan II und Bretonischer Brückenvogt, versteht er es seinen Standpunkt deutlich zu machen. Auch wenn er dafür selten das Schwert wählt. Aber am Ende ist ja alles eine ritterliche Waffe.
Und nicht ohne Grund laute sein Motto „Donnant - Donnant“ was so viel wie „Gleiches wird mit Gleichem vergolten“ bedeutet.
Hector ist Gründungsmitglied des Ritterbundes der Hungerleider. Seitdem sein Ritterbruder Hoël Etienne de Bedion verschwunden ist, ist er allerdings auch das einzige Mitglied.
So bereist Hector die Fremde auf der Suche nach seinem Glück, seinem Herzog Jehann, seinem Ritterbruder Hoël und eigenen Elefanten. Die Reihenfolge seiner Prioritäten lässt sich innerhalb weniger Augenblicke feststellen.

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