Lordsire Mettre au Monde

Chevalier Mettre au Monde, Lehnsherr zu Vintonneau le Coeur du Monde ist derzeitiger  Heerführers des bretonischen Reiches.

Als einer der wenigen noch lebenden männlichen Nachkommen, in deren Adern das Blut der alten Frankenkönige fließt, wurde er als junger Mann von Reginald Front de Boef in die Knappschaft aufgenommen, um dereinst die fränkische Liga zu unterstützen und als starker Widerpart zu den aengelländischen Besatzern zu wirken. Doch wirkte das Blut des alten Königs Francis der Ruhige stark auf Mettres Handlungen. Denn im Gegensatz zu dem oft aufbrausenden und temperamentvollen Verhalten seines Rittervaters, legt der Lordsire eher ein ruhiges und demütiges Verhalten an den Tag.

Doch vermag dieses Verhalten trügen. Vor allem im Krieg gegen Mentarien und im Streit gegen Kaotien um den Zugang zu Grenzbrück bewies der Herr au Monde, dass er ein gewiefter Stratege und ein tapferer Kämpfer ist. Er allein hielt mit nur zwanzig Kriegsknechten eine hölzerne Wehranlage an einer Furt Nahe Grenzbrück und gab die Stellung nicht auf, als die kaotischen Belagerer den Wehrturm über den Köpfen der bretonischen Verteidiger mit Brandpfeilen in Flammen legten.

Den ritterlichen Tugenden verpflichtet, ist der Dienst an seinem König und am Reiche das höchste Gut, welches er sein Eigen nennt, gefolgt von seinem ihm angetrauten Eheweib. So der König die Lordsires und Panzerreiter verpflichtete, binnen Jahresfrist sich an eine Frau zu binden und mit ihr Nachkommen zu zeugen, war es Mettre au Monde, der als erstes dem Wunsche seines Königs entsprach und derzeit zwei Kinder, darunter ein Stammhalter, in die Welt setzte.

Mit dem Alter, aber auch mit der Verantwortung seiner Familie gegenüber, ist es ruhiger um Mettre au Monde geworden. Als enger Berater seiner königlichen Hoheit und mit Sitz im ständigen House of Lords verbringt der Lordsire die meiste Zeit in Neu York oder auf dem Weg zwischen der Hauptstadt und seinem familiären Stammsitz. So ist es in den letzten Jahren ruhig um das dereinst kriegerische Bretonien geworden. Derzeit liegt Bretonien nur mit der Skandmark im kriegerischen Konflikt, deren Ende in weite Ferne gerückt ist, da der Bau der bretonischen Flotte nur schleppend vorangeht.

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