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König Richard of York und Kronenburg

 

„Wem die Götter eine große Aufgabe zugedacht haben, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch das Leid.“ Kein anderes bretonisches Sprichwort mag den Aufstieg und das Leben seiner königlichen Hoheit Richard I. von Bretonien besser beschreiben.

In seiner aengelländischen Heimat bereits mit der Aussicht auf den Titel eines bedeutenden Barons bedacht, wurde ihm vom kinderlosen Fürsten Bretoniens die Krone des Reiches angeboten. Nach Höherem strebend nahm Richard von York die Last der Krone an; wissend, dass die fränkische Bevölkerung einen jungen Aengelländer kaum als ihren Fürsten akzeptieren würde.

Doch schaffte es Richard von York das fränkische Reich schnell zu einen. In der Erkenntnis, dass das stärkste Band der Freundschaft ein gemeinsamer Feind ist, prägten die Kriege gegen Flandern, Mentarien, Aredroque und Barsaiva die nächsten Jahre Bretoniens und ließen die Fläche und den Einfluss des Reiches binnen 10 Jahre verdoppeln.

Mit der Hochzeit mit Melissa zu Kronenbourg; Herzogin von Beilstein wollte Richard seinen Machteinfluss auch in den südlichen Mittellanden ausbauen; strebte er nach dem Kampf in Aredroque doch auch nach der Krone von TorogNai. Doch war diese Ehe weder mit Kindern, noch mit Liebe gesegnet. Die Herzogin verweigerte sich nach Bretonien überzusiedeln; Richard würde nie Bretonien verlassen. So halten sich Gerüchte, dass die Ehe auch nie wirklich vollzogen wurde. Da der Ehevertrag kein Erbrecht an Melissa zu Kronenbourg vorsieht; sondern nur zu einem männlichen Stammhalter, beließ es das House of Lords diese Ehe nicht aufzuheben, sondern bestehen zu lassen.

Als Richard die Krone von Trawonien angeboten wurde, diese aber in einem Wettstreit unter den Edlen errungen werden musste, bestimmte das House of Lords den Lordsire Dragan Tepes D´Ornbuse die Krone für Richard zu erstreiten. Viele Lordsires unterstützten den Lordsire, welcher nach dem Erhalt der Krone diese sich selbst auf den Kopf setzte. Dieser Verrat ließ etwas in Richard brechen. Auch die Ermordung von Reginald Front de Boef ließ Weiteres in der Seele Richards sterben. Doch als er dann in einem Feldzug gegen TorogNai dort gefangen wurde und erst zwei Jahre später durch seine bretonischen Ritter gefunden und befreit werden konnte, kam ein Mann zurück, der nicht mehr der selbst lebensfrohe und entschlussfreudige Aengelländer war; der Bretonien verändern und gestalten wollte.

Heute lebt der König zurückgezogen in seinem Palais in Neu York. Alleinig den Mitgliedern des ständigen House of Lords offeriert er selten seine Anwesenheit und nur wenige Vertraute haben einen regelmäßigen Kontakt zu ihm. Man munkelt, dass er während der ruhigen Momente in den Rosengärten des Minor Lords Aurel Armant de Sanit Morelle weitere große Feldzüge für Bretonien plant.

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