Lady Constance de Bracy

Lady Constance de Bracy

 

Sie ist die jüngere Schwester des Lordsires Montaign de Bracy. Geboren im Jahre 1188 an der Küste Bretoniens, in de Bracy. Nachdem ihre Mutter früh an einer Krankheit verstarb, verbrachte sie einen größeren Teil ihres Lebens in dem kleinen Kloster la Jolie, der Herrin vom See. Ihr Vater hielt es für besser die Erziehung eines Mädchens in die Hände von Frauen zu legen. Vom Tod ihres Vaters erfuhr sie aus einem Brief ihres Bruders als sie 14 war. Der Besuch am Grabe ihres Vaters, war eine der wenigen Gelegenheiten für Constance das Kloster zu verlassen.

 

Zwischen Constance und ihrem Bruder Montaign besteht kein inniges aber ein geschwisterliches Verhältnis. Mit ihrem 18. Lebensjahr verließ sie das Kloster und kehrte nach "Hause" zurück. Der Empfang ihres Bruders war nüchtern und verhalten. Während Constance neugierig auf die Welt war, versuchte sich Montaign unterdessen als Stadtverwalter von Reims und seine Aufmerksamkeit galt vielem und vor allem dem Weinkeller von Reims, nur nicht Constance oder den drei Dörfern in ihrem Lehen de Bracy. Zwischen ihrem Bruder und Sir Heinrich von Reims, besteht eine tiefe und feste Freundschaft, so dass Heinrich seinen Freund darum bat auf Reims Acht zu geben während er den heiligen Gral suchen würde. 


Constance verließ Bretonien überraschend nach einem Bankett der Brüderlichkeit. Während ihrer Reisen, um die Welt besser kennen zu lernen, eine Welt die ihr bisher verschlossen geblieben war, fand Constance ihren Weg zurück zur Herrin. Ihr Herz öffnete sich der Herrin vom See und all die Jahre im Kloster, aus dem sie am Ende geflohen war, brachten sie zurück zum ursprünglichen Glauben Bretoniens. So war es die blinde Priesterin, welche sie auf einer kleinen Insel im Meer fand und ihr die Weihe zur Priesterin gab.

Constance kehrte umgehend nach Bretonien zurück und auch zurück in „Ihr“ Kloster. Von dort aus übernahm sie die Verwaltung der drei Dörfer und de Bracy, sammelte Geld und fing an einen kleinen Hafen, naja mehr eine Anlegestelle, zu bauen.

 

Drei Jahre nach ihrer Rückkehr brannte das Haus in dem Montaign und Constance aufgewachsen waren ab. Constance ließ verlauten das sie an diesem Ort ein Haus der heilenden Künste bauen lassen wolle, um den Austausch um das Wissen der Heilung zu gewährleisten. Sie bevorzugt das Leben in ihrem Kloster la Jolie und legt keinen Wert auf ein Haus, Burg oder ähnliches.

 

Wissenswertes die über Lady Constance de Bracy:

Nach dem Erscheinen von Morgaine hat sich Constance immer wieder zurückgezogen, um die fünfzehn Kreise der Priesterschaft zu vervollständigen. Sie ist arbeitet viel und hat mit ihrem Verständnis aber auch ihrem Ehrgeiz dafür gesorgt, dass de Bracy zu fortschreitendem Wohlstand gelangt.

Viele mögen in ihr nur die jüngere Schwester eines Lordsire sehen, doch die Menschen in de Bracy haben gelernt, das ihre Priesterin bereit ist zu kämpfen.

Was mit Sicherheit stimmt:

Lady de Bracy ist fröhlich und neugierig. Sie kann ebenso verzeihen wie nachtragend sein. Hinter vorgehaltener Hand würde man vielleicht auch zu hören bekommen, dass sie schwerer zu beschützen sei als ein Sack voll Flöhe. Wenn es nach ihr ginge, würde sie liebend gern alles selber mit anfassen.

Was macht es einfach mit Constance de Bracy zu spielen?

Alles über Glauben und Religionen.

Ihre Neugier und den Entdeckergeist mit Handwerk, Künsten, Büchern oder Spielen zu wecken.

Gute Gespräche über Ethik und Moral.

Sie würde niemals einen Spaziergang ablehnen, am besten zu einem Fluss, Teich oder See. Wenn keiner in der Nähe ist, ist das auch in Ordnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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